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„Der Krieg lässt nicht zu, daß der Mensch als Mensch sein Leben beendet.“

Hans Scholl

Aktuelles und Veranstaltungen

Besucheransturm in der DenkStätte Weiße Rose

Besonders viele Touristen besichtigen im Sommer bei ihrem Aufenthalt in München die DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität. Ihre Einträge in unser Gästebuch bestätigen die große Wertschätzung, die die Widerstandsgruppe Weiße Rose international erfährt - eine Ermutigung auch für uns, die Erinnerung an die Weiße Rose weiterzutragen!

Im Juli 2017 hatte die DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität München so viele Besucher wie noch nie in einem Monat: Es kamen 5200 Besucher aus dem In- und Ausland, ein Drittel mehr als im Juli 2016.

Wir freuen uns, dass die neue Ausstellung eine so hohe Aufmerksamkeit erhält!

Alexander Schmorell und die Weiße Rose

Dienstag, 26. September 2017, 19 Uhr: NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium: Gedenkveranstaltung zum 100. Geburtstag von Alexander Schmorell

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der Weiße Rose Stiftung e.V. und MIR e.V. Zentrum russischer Kultur in München

Eintritt frei

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Lehrerfortbildung 2017

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 10 bis 16 Uhr: LMU München, DenkStätte Weiße Rose und Seminarraum: Lehrerfortbildung "Die Ausstellung als außerschulischer Lernort - worauf es ankommt" mit Unterstützung des Bayerischen Ministeriums für Unterricht und Kultus.

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten in Bayern.
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Lange Nacht der Münchner Museen

Samstag, 14. Oktober 2017, ab 19 Uhr: Die DenkStätte Weiße Rose öffnet an der Langen Nacht der Münchner Museen ihre Türen: Auf dem Programm stehen ab 19 Uhr zwei Lesungen und drei Führungen durch die Ausstellung.

Um 20 und 22 Uhr liest der Autor Tim Pröse das Sophie-Scholl-Kapitel aus seinem 2016 erschienenen Buch „Jahrhundertzeugen. Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler. 18 Begegnungen“.

Zum Programm siehe http://www.muenchner.de/museumsnacht/

Externe Veranstaltungen zum 100. Geburtstag von Alexander Schmorell

MIR e.V., das Zentrum russischer Kultur in München, veranstaltet im September 2017 anlässlich des 100. Geburtstages von Alexander Schmorell eine Gedenkveranstaltungsreihe.

Weitere Informationen unter www.mir-ev.de

Die Weiße Rose in Tschechien

Die Weiße Rose Stiftung e. V. zeigt ihre tschechischsprachige Wanderausstellung "Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler" erstmals in mehreren tschechischen Städten

Der Auftakt der Präsentation fand im Rahmen einer Vernissage am 23. März 2017 in der Repräsentanz des Freistaates Bayern in der Tschechischen Republik in Prag statt. Neben den Ausstellungstafeln veranschaulicht ein Kurzfilm, wie aufwendig die Herstellung von Flugblättern in dieser Zeit war. Außerdem sind Filmszenen aus "Sophie Scholl - Die letzten Tage" zu sehen sowie als besondere Ausstellungsstücke Reproduktionen der Originalflugblätter.

Die Ausstellung in Tschechien wird von Antikomplex betreut, unserer tschechischen Partnerorganisation. Ab August zeigt Antikomplex zusammen mit örtlichen Partnern die Ausstellung in Schulen und verschiedenen Museen. Weiter ...

Kunstaktion Scholl 2017 – Von der Vergangenheit lernen

Das Zentrum für Politische Schönheit rief bundesweit den Schülerwettbewerb „Scholl 2017 – Von der Vergangenheit lernen“ aus. Ein provokanter Anreiz zum Nachdenken!

Die Kultursendung des ZDF Kontraste berichtete dazu am 30. Juni:

https://www.zdf.de/kultur/aspekte/zentrum-fuer-politische-schoenheit-verteile-dein-flugblatt-philipp-ruch-im-gespraech-100.html

Zum 75. Jubiläum der Weißen Rose wurden die Widerstandstaten der Geschwister Scholl in die heutige Zeit übersetzt. Dafür wurden junge Menschen gesucht, die in eine Diktatur ihrer Wahl "reisen" und dort Flugblätter gegen das Regime erbreiten.

Vor genau 75 Jahren – im Juni 1942 – verfassten die Mitglieder der Weißen Rose um Hans und Sophie Scholl vier ihrer sechs Flugblätter und brachten diese auf dem Territorium der Diktatur in Umlauf. Mit ihrem Mut sind sie ins kollektive Gedächtnis der Menschheit eingegangen. Wie würden sie das Schweigen der Gegenwart brechen? Würden sie heute noch versuchen, die Welt von der Tyrannei zu befreien?

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Neue Dauerausstellung in der DenkStätte Weiße Rose

Seit 20. Februar 2017 ist die DenkStätte Weiße Rose mit der neuen Dauerausstellung "Die Weiße Rose. Widerstand gegen die NS-Diktatur" wieder eröffnet.

Faltblatt zur neuen Dauerausstellung (PDF)
Impressum

Mit ihrer hellen und klaren Ästhetik entspricht die Ausstellung dem neuesten Forschungsstand und aktuellen museumsdidaktischen Standards. In eindrucksvollen Hör- und Filmdokumenten kommen Zeitzeugen der Weißen Rose in mehreren Medienstationen zu Wort. Die englischsprachigen Texte erleichtern es den zahlreichen Besuchern aus dem Ausland, sich über die Weiße Rose zu informieren.

Besondere Schwerpunkte sind die Präsentation der Flugblätter und der Literaturtisch zu den ideengeschichtlichen Einflüssen auf Denken und Handeln der Widerstandsgruppe. Ein Kurzfilm zeigt die aufwändige Herstellung der Flugblätter der Weißen Rose.

Die Ausstellung „Die Weiße Rose. Widerstand gegen die NS-Diktatur“ wurde von der Landeshauptstadt München und dem Bayerischen Staat finanziell gefördert. Auch die Ludwig-Maximilians-Universität unterstützte das Projekt finanziell und bei vielen praktischen Belangen.

DenkStätte Weiße Rose DenkStätte Weiße Rose

Weitere Informationen und Statements finden Sie unter der Rubrik "Presse".

Besuchergruppen bitten wir vorab um Anmeldung: info@weisse-rose-stiftung.de

Öffnungszeiten ab 20. Februar 2017: Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und Samstag von 11.30 bis 16.30 Uhr.

Die Werte der Weißen Rose dürfen nicht mißbraucht werden!

Die Widerstandsgruppe Weiße Rose steht heute für Freiheit, Toleranz und Achtung der Menschenwürde. Wer mit Hass und Hetze gegen Minderheiten und Andersdenkende vorgeht, kann sich nicht auf sie berufen. Er verstößt vielmehr gegen die ethischen Grundprinzipien, für die die Weiße Rose nach wie vor steht. Wir halten es daher für verwerflich, wenn einzelne Personen der Widerstandsgruppe aktuell aus höchst durchsichtigen parteipolitischen Werbezwecken als Gallionsfiguren mißbraucht werden.

Die Widerstandsgruppe Weiße Rose hat 1942/43 in sechs Flugblättern an das Gewissen und die Verantwortung der deutschen Bevölkerung appelliert, für Freiheit und Frieden einzutreten. Damals wurden Millionen Menschen ausgegrenzt und ermordet, heute gilt es, eine liberale, offene Gesellschaft zu erhalten.

Die Weiße Rose Stiftung e.V. sieht es als ihre Aufgabe, über die Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur das Bewusstsein für unsere Gegenwart zu schärfen und sich gegen eine Instrumentalisierung hochgeachteter Personen des Widerstands zu wenden.

Weiße Rose Gedächtnisvorlesung 2017

Am 31. Januar 2017 hielt Prof. Dr. Michael Verhoeven die diesjährige Weiße Rose Gedächtnisvorlesung.

Der Regisseur und Drehbuchautor befasste sich intensiv mit der Widerstandsgruppe, der er mit seinem Spielfilm "Die Weiße Rose" 1982 ein filmisches Denkmal setzte. Bis heute wird der Film weltweit gezeigt. Prof. Verhoeven ist Mitglied im Beirat der Weiße Rose Stiftung e. V.

Zum Nachhören: https://www.uni-muenchen.de/aktuelles/weisse_rose/index.html

Geschwister-Scholl-Preis 2016

Am 21. November 2016 erhielt die französische Journalistin Garance Le Caisne den diesjährigen Geschwister-Scholl-Preis für ihr Buch „Codename Caesar. Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie“.

Die Dankesrede der Autorin, die Laudatio von Christoph Reuter und weitere Festreden sind nachzulesen auf: http://www.geschwister-scholl-preis.de/preistraeger_2010-2019/2016/index.php

Der Preis wird seit 35 Jahren von der Landeshauptstadt München und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Bayern, vergeben. Er steht für „geistige Unabhängigkeit, bürgerliche Freiheit sowie für moralischen und intellektuellen Mut.“ Weiter ...

Sophie Scholl - eine Ikone des Widerstands


Der Vortrag "Sophie Scholl – eine Ikone des Widerstands", den die Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V. Dr. Hildegard Kronawitter am 19. Mai 2014 in Berlin hielt, ist in "Einsichten und Perspektiven" (hrsg. von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit) abgedruckt.

Ausgabe Einsichten und Perspektiven als PDF und als interaktives E-Paper.