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„Es ist ganz gut, wenn man ab und zu mal die Fassung verliert, denn dadurch klärt sich wieder manches. Schließlich muß man auch eine Fassung haben, eine gewisse Lebensform, wenn man sie schon verlieren kann.“

Willi Graf, 15.6.1941

Aktuelles und Veranstaltungen

Erneuerung der DenkStätte Weiße Rose: Entscheidung des Münchner Stadtrats

Die studentische Widerstandsgruppe Weiße Rose erfährt auch in diesem Sommer große Aufmerksamkeit von Besuchern aus aller Welt. So informierten sich kürzlich erneut Gruppen aus den USA, Japan, Brasilien, Norwegen, Italien und anderen europäischen Ländern in der DenkStätte Weiße Rose in der LMU über die Weiße Rose. Für viele Schulen aus dem Münchner Umkreis ist ein geführter Besuch dort ohnehin obligatorisch.

„Wir wissen, dass wir mit der Präsentation der Dauerausstellung zur Geschichte der Weißen Rose eine zentrale Vermittlungsaufgabe wahrnehmen“, sagt die Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V., Dr. Hildegard Kronawitter. „Vor diesem Hintergrund sind wir hocherfreut und dankbar über die Entscheidung des Münchner Stadtrats am 17. Juli 2014, sich an der Erneuerung der DenkStätte Weiße Rose finanziell zu beteiligen.“ Sie weist darauf hin, dass Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle ebenfalls eine entsprechende Förderung in Aussicht gestellt hat, über die im Zusammenhang mit dem Staatshaushalt 2015/16 entschieden würde.

Die Erneuerung der DenkStätte soll den heutigen museumsdidaktischen Anforderungen gerecht werden und insbesondere auch eine englischsprachige Vermittlung leisten.

Pressemeldung des Kulturreferats: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat/Presseservice/Pressemeldungen/2014_07/Denkstaette.html

100. Geburtstag von Herta Probst

Herta Probst, die Witwe von Christoph Probst, wurde am 21. Juli 100 Jahre alt.
Die Weiße Rose Stiftung e.V. gratuliert ihr von Herzen.

Christoph Probst konnte sich von seiner Familie nicht mehr verabschieden. Erst durch Traute Lafrenz und Werner Scholl erfuhr Herta Probst, dass ihr Mann zum Tode verurteilt wurde. Vergeblich reichte sie ein Gnadengesuch ein. Als ihr Mann Christoph Probst am 22. Februar 1943 hingerichtet wurde, blieb sie mit drei kleinen Kindern, zwei Söhnen und einer eben geborenen Tochter, allein zurück. Einen weiteren Schicksalsschlag erlebte sie, als ihr Vater Harald Dohrn in Zusammenhang mit der Freiheitsaktion Bayern Ende April hingerichtet wurde.

Die DenkStätte Weiße Rose in der LMU stellt in den Seh- und Hörstationen ihre Erinnerungen an den Widerstand der Weißen Rose der Öffentlichkeit zur Verfügung. Auch der Dokumentarfilm die "Widerständigen" hält ihre Erinnerungen lebendig.

München – Tel Aviv – München / Zeitzeugengespräch

Montag, 28. Juli 2014, 19.30 Uhr - Innenhof der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Ruth Meros wurde 1922 in München als Tochter des Kaufmanns Emil Goldschmidt und seiner Frau Alice geboren. Nach dem Besuch der jüdischen Volksschule wechselte Ruth 1933 auf eine höhere Mädchenschule. Dort litt sie sehr unter dem Antisemitismus von Mitschülerinnen und Lehrerinnen. Beim Novemberpogrom 1938 erlebte sie mit, wie ihr Vater verhaftet wurde und die alte Ohel-Jakob-Synagoge brannte.

Nach der Rückkehr des Vaters aus dem KZ Dachau floh die Familie 1939 über die Schweiz nach Palästina. Ruth arbeitete in unterschiedlichen Berufen, gründete in Tel Aviv eine Familie und kehrte 1963 nach München zurück, wo sie bis heute lebt.

Musikalische Gestaltung: Oberstufenchor des Münchner Mädchengymnasiums Max-Josef-Stift unter Leitung von Oberstudienrätin Mona Wiltrud Krot
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Zwischenruf von Michael Verhoeven - Eine neue Weiße Rose, was soll das?

Michael Verhoeven, Regisseur des für die Erinnerungskultur so bedeutsamen Films "Die Weiße Rose" und Beiratsmitglied der Weiße Rose Stiftung e.V. setzt sich in dem Buch "Was hat der Holocaust mir mir zu tun?", hrsg.v. Harald Roth (Januar 2014), mit dem aktuellen Mißbrauch des Namens "Weiße Rose" auseinander.
Sein Fazit: "Den leuchtenden Namen der Weißen Rose zu missbrauchen ist Blasphemie und Betrug und sollte ebenso unter Strafe gestellt werden wie die Leugnung des Holocaust."

Mit Einverständnis des Autors und des Herausgebers veröffentlichen wir hier den vollständigen Text:
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Für Interessenten an schulpädagogischer Arbeit

Die Ausstellung "Entrée dans la Mémoire - ein Weg zum Gedenken" ist noch bis zum 27. Juli in der Mohr-Villa, Situlistr. 75, Villa Dach, München-Freimann zu sehen, Montag, Mittwoch, Donnerstag 12-16 Uhr und Dienstag 12-18 Uhr.

www.mohr-villa.de/programm/kunst-kultur-respekt/ Weiter ...

Kooperation mit dem Theater Eukitea an bayerischen Schulen

Im letzten Herbst gastierte das Theater EUKITEA mit der beeindruckenden Inszenierung „Sophie Scholl – Innere Bilder“ im Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dieser Abend war der Auftakt für weitere Veranstaltungen an Schulen, die das Theaterstück in Kombination mit unserer Wanderausstellung buchen können.

Die Ausstellung „Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/43“ ist eine ideale Ergänzung zu „Sophie Scholl – Innere Bilder“. Das Theaterstück wirft Fragen nach den freundschaftlichen Verbindungen innerhalb der Weißen Rose auf, ihren gemeinsamen Widerstandsaktionen und ihrem Schicksal, die anhand der Ausstellung vertieft und beantwortet werden können.
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Weiße Rose Gedächtnisvorlesung 2014

Am 29. Januar 2014 hielt Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern im Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität die diesjährige Gedächtnisvorlesung: „Dem Rad in die Speichen greifen“ – Widerstand gestern und heute"

Den vollständigen Text der Rede können Sie hier herunterladen
Nachhören kann man sie unter http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/spotlight/2014_meldungen/weisse_rose.html
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Audio Guide zum Download

Ab sofort steht unser Audio Guide für die DenkStätte am Lichthof der Ludwig-Maximilians Universität München in Deutsch und Englisch im MP3-Format zum Download bereit:
Download Audio Guide

Geschwister-Scholl-Preis 2013 für Otto Dov Kulka

Otto Dov Kulka, israelischer Historiker und em. Professor für Geschichte an der Hebräischen Universität von Jerusalem, erhielt am 18. November 2013 den Geschwister-Scholl-Preis. Die besondere Würdigung der Jury galt seinem Buch "Landschaften der Metropole des Todes. Auschwitz und die Grenzen der Erinnerung und der Vorstellungskraft", das bei der Deutschen Verlagsanstalt (DVA) erschienen ist.
Die Laudatio hielt die Historikerin Dr. Susanne Heim vom Institut für Zeitgeschichte München, die den Preisträger seit zwei Jahrzehnten aus gemeinsamer Forschungsarbeit kennt.
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Einsichten und Perspektiven

Periodika der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Themenheft 1/2013 in Kooperation mit der Weiße Rose Stiftung e.V., hier als PDF zum Download: Themenheft "Einsichten und Perspektiven" über die Weiße Rose

Inhalt
- 25 Jahre Weiße Rose Stiftung e.V.
- Die Weiße Rose im Gedächtnis der Stadt. Wandel und Kontinuitäten des Gedenkens
- Die Weiße Rose. Zur Bedeutung des Münchner Widerstandskreises
- Präsentation und Vermittlung. Was erwartet der Besucher heute von einer Ausstellung?
- Erzählstrukturen in Ausstellungen. Die Bedeutung von Narrativen, Biografien und Objekten
- Der Lichthof als Lernort
- Schülerwettbewerb: „Kreativer Umgang mit der Weißen Rose“