Der Mißbrauch des Namens Weiße Rose ist verwerflich
Lesen Sie hier die Stellungsnahme der Münchner Stadtdekanin Barbara Kittelberger, über die auch in der Presse berichtet wurde. Beim Jahresempfang des Dekanatsbezirks im Alten Rathaus sagte sie:
"Der Höhepunkt an Missachtung und Missbrauch des Widerstands in der Zeit der NS Diktatur ist die "Neugründung" der Weißen Rose mit dem überlebenden Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose Susanne Zeller-Hirzel. In enger Verbundenheit mit der Weiße Rose Stiftung e.V. sind wir entsetzt über die Missachtung und Pietätlosigkeit gegenüber den Opfern der Weißen Rose und ihren Nachfahren."
Begrüßung der Stadtdekanin Barbara Kittelberger am 15.5.12
"Der Höhepunkt an Missachtung und Missbrauch des Widerstands in der Zeit der NS Diktatur ist die "Neugründung" der Weißen Rose mit dem überlebenden Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose Susanne Zeller-Hirzel. In enger Verbundenheit mit der Weiße Rose Stiftung e.V. sind wir entsetzt über die Missachtung und Pietätlosigkeit gegenüber den Opfern der Weißen Rose und ihren Nachfahren."
Begrüßung der Stadtdekanin Barbara Kittelberger am 15.5.12
SchülerArbeiten zur Zeitgeschichte
Am 20. Juni, 19 Uhr wird der zweite Band der Schriftenreihe "SchülerArbeiten zur Zeitgeschichte" im Kurt-Huber-Gymnasium Gräfelfing präsentiert. Das Heft widmet sich Konrad Merz, einem der bedeutenden Exilautoren.
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Erinnerung an Inge Aicher-Scholl
Montag, 24. Juni 2013, 18:30 Uhr, DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München: Erinnerung an Inge Aicher-Scholl, Buchvorstellungen durch Christine Abele-Aicher: „Die sanfte Gewalt“ und Prof. Dr. Margit Szöllösi-Janze: „Sophies Schwester“. Anschließend Podiumsgespräch mit Dr. Hildegard Hamm-Brücher, Dr. Silvester Lechner und Ulrich Chaussy. Begrüßung und Moderation: Dr. Hildegard Kronawitter
Inge Aicher-Scholl, die ältere Schwester von Hans und Sophie, hat nach 1945 eine entscheidende Rolle für das öffentliche Gedenken an die Widerstandsgruppe gespielt. Ihr Buch „Die Weiße Rose“, 1953 erstmals erschienen, vielfach wieder aufgelegt und in vielen Sprachen übersetzt, prägte für Jahrzehnte die Erinnerung. Sie war Mitbegründerin der Weiße Rose Stiftung e.V.
Inge Aicher-Scholl ist zur Person der Zeitgeschichte geworden, wie die bemerkenswerten Neuerscheinungen dokumentieren: „Die sanfte Gewalt. Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl“, herausgegeben von Christine Abele-Aicher mit vielen persönlichen Beiträgen und „Sophies Schwester. Inge Scholl und die Weiße Rose“ von der Historikerin Dr. Christine Hikel.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei.
Inge Aicher-Scholl, die ältere Schwester von Hans und Sophie, hat nach 1945 eine entscheidende Rolle für das öffentliche Gedenken an die Widerstandsgruppe gespielt. Ihr Buch „Die Weiße Rose“, 1953 erstmals erschienen, vielfach wieder aufgelegt und in vielen Sprachen übersetzt, prägte für Jahrzehnte die Erinnerung. Sie war Mitbegründerin der Weiße Rose Stiftung e.V.
Inge Aicher-Scholl ist zur Person der Zeitgeschichte geworden, wie die bemerkenswerten Neuerscheinungen dokumentieren: „Die sanfte Gewalt. Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl“, herausgegeben von Christine Abele-Aicher mit vielen persönlichen Beiträgen und „Sophies Schwester. Inge Scholl und die Weiße Rose“ von der Historikerin Dr. Christine Hikel.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei.
Die Weiße Rose in der Studentenstadt München
Am 11. Juli werden wir in Kooperation mit dem Studentenwerk e. V., dem Bezirksausschuss München-Freimann und der Evangelischen Studentengemeinde München mit einer Aktion in der Münchner Studentenstadt an den Tag der Hinrichtung von Prof. Dr. Kurt Huber und Alexander Schmorell am 13. Juli 1943 erinnern.
Um 19 Uhr werden die dortigen Straßenschilder mit den Namen von Christoph Probst, Willi Graf und Hans Leipelt mit neu angebrachten Ergänzungsschildern zu ihrer Person enthüllt. Nach Grußworten von Dr. Hildegard Kronawitter und einem Vertreter des Berzirksausschuss stellen Schauspieler die drei Studenten der Weißen Rose vor.
Um 20 Uhr werden im Cafe Dada Theaterszenen aus "Die Weiße Rose. Aus den Archiven des Terrors" von Jutta Schubert durch das Junge Schauspiel Ensemble München aufgeführt.
Zur Vorbereitung findet am 15. Mai eine Führung für Studenten durch die Ausstellung in der DenkStätte Weiße Rose statt.
Eine Veranstaltung mit Unterstützung der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
Um 19 Uhr werden die dortigen Straßenschilder mit den Namen von Christoph Probst, Willi Graf und Hans Leipelt mit neu angebrachten Ergänzungsschildern zu ihrer Person enthüllt. Nach Grußworten von Dr. Hildegard Kronawitter und einem Vertreter des Berzirksausschuss stellen Schauspieler die drei Studenten der Weißen Rose vor.
Um 20 Uhr werden im Cafe Dada Theaterszenen aus "Die Weiße Rose. Aus den Archiven des Terrors" von Jutta Schubert durch das Junge Schauspiel Ensemble München aufgeführt.
Zur Vorbereitung findet am 15. Mai eine Führung für Studenten durch die Ausstellung in der DenkStätte Weiße Rose statt.
Eine Veranstaltung mit Unterstützung der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
Wilhelm-Hoegner-Preis 2013
Der Wilhelm-Hoegner-Preis der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag wurde in diesem Jahr an das Bayerische Bündnis für Toleranz, den Verein Gegen Vergessen - für Demokratie und an die Weiße Rose Stiftung e.V. verliehen.
Angesichts des 80. Jahrestages der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden damit drei Organisationen gewürdigt, deren Engagement beispielhaft für Schutz und Wahrung der Demokratie sowie für die Verteidigung der Freiheits- und Bürgerrechte stehen. Die Laudatio hielt Oberbürgermeister Christian Ude.
In ihrer Danksagung distanzierte sich die Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V. Dr. Hildegard Kronawitter von der missbräuchlichen und bewusst irreführenden Nutzung des Namens Weiße Rose durch Rechtsextremisten. Unter Beifall bekräftigte sie: "Diesen Missbrauch, ja die Enteignung des sich zutiefst mit Freiheit und humanen Werten verknüpfenden Namens Weiße Rose durch Ultrarechte lassen wir nicht zu!".
Die Weiße Rose Stiftung e.V. ist Partner im Bündnis für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde schützen und im Münchner Bündnis für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat.
Die vollständige Rede können Sie unter Presse nachlesen.
Angesichts des 80. Jahrestages der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden damit drei Organisationen gewürdigt, deren Engagement beispielhaft für Schutz und Wahrung der Demokratie sowie für die Verteidigung der Freiheits- und Bürgerrechte stehen. Die Laudatio hielt Oberbürgermeister Christian Ude.
In ihrer Danksagung distanzierte sich die Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V. Dr. Hildegard Kronawitter von der missbräuchlichen und bewusst irreführenden Nutzung des Namens Weiße Rose durch Rechtsextremisten. Unter Beifall bekräftigte sie: "Diesen Missbrauch, ja die Enteignung des sich zutiefst mit Freiheit und humanen Werten verknüpfenden Namens Weiße Rose durch Ultrarechte lassen wir nicht zu!".
Die Weiße Rose Stiftung e.V. ist Partner im Bündnis für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde schützen und im Münchner Bündnis für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat.
Die vollständige Rede können Sie unter Presse nachlesen.
Vor 70 Jahren: Zweiter Prozess gegen die Weiße Rose
Am 19. April 1943, 9.00 Uhr, begann der zweite Prozess gegen 14 Angeklagte der Widerstandsgruppe Weiße Rose im Sitzungssaal 216 (heute 253) des Justizpalastes München.
Die Verhandlung, unter dem Vorsitz von Roland Freisler, dauerte 14 Stunden. Am späten Abend gegen 23.30 Uhr verkündete Freisler die Todesurteile für Alexander Schmorell, Willi Graf und Prof. Kurt Huber.
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Die Verhandlung, unter dem Vorsitz von Roland Freisler, dauerte 14 Stunden. Am späten Abend gegen 23.30 Uhr verkündete Freisler die Todesurteile für Alexander Schmorell, Willi Graf und Prof. Kurt Huber.
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Es lebe die Freiheit! Traute Lafrenz und die Weiße Rose
Gastspiele des Solotheaterstücks von Eunike Yumika Engelkind bis Juni 2013 an verschiedenen Theatern. Zu den Aufführungen werden unsere Einzelausstellungen zu Traute Lafrenz und Hans Scholl gezeigt. Aktuell sind sie bis Mitte Mai im Rudolf Steiner Haus Stuttgart zu sehen.
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Weiße Rose Gedächtnisvorlesung 2013
Am 30. Januar hielt Bundespräsident Joachim Gauck die diesjährige Gedächtnisvorlesung im Audi Max der LMU.
"Einer muss ja doch mal schließlich damit anfangen.“ In diesem Satz Sophie Scholls während des Gerichtsprozesses gegen sie, ihren Bruder Hans und Christoph Probst, stecke „die ganze Verzweiflung und Einsamkeit, aber auch die ganze Hoffnung und der Mut der jungen Frau und ihrer Mitstreiter“, so der Bundespräsident in seiner Gedächtnisvorlesung. Ebenso stecke in diesem Satz, „was uns heute noch anspricht, was uns anspornen kann, wohl auch beunruhigen muss“. Denn die Mitglieder der Weißen Rose, wie auch viele andere mutige Menschen während der Nazidiktatur, hätten Widerstand geleistet – auch wenn sie gewusst haben, dass sie unterliegen und ihren Einsatz mit dem Leben bezahlen könnten.
Rede des Bundespräsidenten zum Nachhören
"Einer muss ja doch mal schließlich damit anfangen.“ In diesem Satz Sophie Scholls während des Gerichtsprozesses gegen sie, ihren Bruder Hans und Christoph Probst, stecke „die ganze Verzweiflung und Einsamkeit, aber auch die ganze Hoffnung und der Mut der jungen Frau und ihrer Mitstreiter“, so der Bundespräsident in seiner Gedächtnisvorlesung. Ebenso stecke in diesem Satz, „was uns heute noch anspricht, was uns anspornen kann, wohl auch beunruhigen muss“. Denn die Mitglieder der Weißen Rose, wie auch viele andere mutige Menschen während der Nazidiktatur, hätten Widerstand geleistet – auch wenn sie gewusst haben, dass sie unterliegen und ihren Einsatz mit dem Leben bezahlen könnten.
Rede des Bundespräsidenten zum Nachhören
Geschwister-Scholl-Preis 2012
Der diesjährige Geschwister-Scholl-Preis wurde an Jürgen Dehmers für sein Buch "Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch" verliehen.
Die Laudatio hielt Dr. Tanjev Schultz (Süddeutsche Zeitung).
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Die Laudatio hielt Dr. Tanjev Schultz (Süddeutsche Zeitung).
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